Meine Kunst entsteht aus Gedanken, Gefühlen, Begegnungen und grossen Fragen. Hier teile ich mit dir, was mich bewegt und beschäftigt und dadurch mein Malen inspiriert.
Ich weiss nicht mehr, wie oft ich in meiner Studentenzeit im Zürcher Café Odeon sass – lesend, skizzierend, in Gedanken versunken. Jedes Mal hatte ich das Gefühl, in eine andere Zeit zu gleiten. Irgendwann wollte ich diese Verbindung in einem Bild verewigen.
Manchmal scrolle ich durch die Nachrichten... und wünschte danach, ich hätte es nicht getan. Krieg. Polarisierung. Künstliche Intelligenz, die alles verändert. Schneller als wir begreifen können! Eine Welt, die sich dreht und dreht. Und das Gefühl, dass sie aus dem Takt geraten ist. Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die so empfindet. Wohin führt das alles?
Neulich sass ich wieder vor meinem LinkedIn-Profil und fragte mich: Was schreibe ich hier hin? Malerin? Musikerin? Moderatorin? Auftrittscoach? Alles stimmt. Und nichts fühlt sich vollständig an. Ich kenne diesen leisen Druck, sich entscheiden zu müssen. Als wäre Vielseitigkeit irgendwie... verdächtig. Aber war sie das immer? Ein Plädoyer für alle, die sich in keine Schublade pressen lassen.